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Zur Abwehr von Krankheitserregern und Krebs aktiviert das Immunsystem bestimmte weiße Blutzellen, die T-Helferzellen (Th-Zellen). Sie werden je nach Ziel (Viren, Bakterien, Parasiten, Tumorzellen) unterschiedlich geprägt und können Entzündungsreaktionen verstärken oder abschwächen. Forschende von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Deutschem Rheuma-Forschungszentrum Berlin, ein Leibniz-Institut, haben nun entdeckt, dass sich Th-Zellen in der Stärke ihrer Prägung unterscheiden und unterschiedlich gut umprogrammieren lassen. Das eröffnet neue Therapieoptionen für entzündliche und autoimmune Erkrankungen sowie Immunzelltherapien. Dringen Krankheitserreger in den Organismus ein, werden Th-Zellen…
Zur Abwehr von Krankheitserregern und Krebs aktiviert das Immunsystem bestimmte weiße Blutzellen, die T-Helferzellen (Th-Zellen). Sie werden je nach Ziel (Viren, Bakterien, Parasiten, Tumorzellen) unterschiedlich geprägt und können Entzündungsreaktionen verstärken oder abschwächen. Forschende haben entdeckt, dass sich Th-Zellen in der Stärke ihrer Prägung unterscheiden und unterschiedlich gut umprogrammieren lassen. Das eröffnet neue Therapieoptionen für entzündliche und autoimmune Erkrankungen sowie Immunzelltherapien.Dringen Krankheitserreger in den Organismus ein, werden Th-Zellen aktiviert und auf die Abwehr dieser ‚Angreifer' spezialisiert. Bei dieser Prägung entstehen verschiedene…
Grundeln gehören zu den artenreichsten Gruppen der Meeres- und Süßwasserfische Europas. Sie halten sich überwiegend am Boden der Gewässer auf und tragen erheblich zur Funktionalität vieler Ökosysteme bei. Mit der Identifizierung einer neuen Gattung fossiler Süßwassergrundeln haben Studierende des internationalen LMU-Masterstudiengangs ‚Geobiology and Paleobiology‘ und LMU-Paläontologin Bettina Reichenbacher, Professorin am Department für Geo- und Umweltwissenschaften, eine Entdeckung gemacht, die wichtige Einblicke in die Evolutionsgeschichte dieser Fische ermöglicht.Die kleinen, nur bis 34 mm großen Fische der neuen Gattung †Simpsonigobius wurden in…
DESY-Wissenschaftler:innen haben einen wichtigen Schritt zum Verständnis der Lösungsprozesse von Salzsäure (HCl) auf molekularer Ebene gemacht. HCl ist eine prototypische Säure, die häufig in Forschung und Industrie eingesetzt wird und auch in der Atmosphärenchemie eine Rolle spielt - zum Beispiel beim Wachstum und der Bildung von Aerosolpartikeln. Ein genaues Verständnis der chemischen Prozesse auf molekularer Ebene hilft, den Verschmutzungzustand der Atmosphäre vorherzusagen und möglicherweise katalytische Reaktionen zu steuern.Das Forschungsteam um Melanie Schnell, Leitende Wissenschaftlerin bei DESY und Professorin für Physikalische…
Um den widrigen Bedingungen des mediterranen Sommers zu entgehen, verzögern manche Samen ihre Keimung bis die heißen und trockenen Zeiten vorbei sind. Anhand des Pflanzenmodells Aethionema arabicum hat Zsuzsanna Mérai in der Gruppe von Liam Dolan am Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zum ersten Mal einen lichtinduzierten Mechanismus beschrieben, der eine sekundäre Samenruhe im Sommer bewirkt. Pflanzen sind äußerst vielseitige Organismen, die sich mit bemerkenswerten Strategien an unterschiedliche Lebensräume anpassen. Eine dieser Strategien ist…
Noch ist es ein Plan, aber bald schon soll ein neues Teleskop Gravitationswellen messen. Gravitationswellen sind so etwas wie die Schallwellen des Weltalls. Sie entstehen zum Beispiel, wenn schwarze Löcher oder Neutronensterne kollidieren. Im zukünftigen Gravitationswellendetektor, dem Einstein-Teleskop, wird dafür die neueste Lasertechnologie genutzt werden. Ein möglicher Standort für den Bau dieses Teleskops ist das Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande.Wie das Universum Gold machtIm Sommer 2017 gab es für Astronomen einen extrem aufregenden Tag: Am 17. August registrierten drei Gravitationswellendetektoren…
Eine neue Studie eines internationalen Forscherteams, die heute in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, zeigt einen Rückgang von Chemikalien, die die Ozonschicht der Erde zerstören, und bestätigt damit den Erfolg von internationalen Regelungen zur Begrenzung der Herstellung und Verwendung derartiger Schadstoffe. Zentrale Messungen wurden unter anderem von Empa-Wissenschaftlern auf der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch durchgeführt.Die von Forschern der «University of Bristol» geleitete Studie, die heute in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, zeigt zum ersten Mal einen bemerkenswerten…
In einer neuen Studie in der Fachzeitschrift Nature rekonstruierte ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig die Evolutionsgeschichte und die globale Ausbreitung der Malaria in den letzten 5.500 Jahren und identifizierte Handel und Kolonialismus als wichtige Katalysatoren für ihre Verbreitung.Malaria, eine der tödlichsten Infektionskrankheiten der Welt, wird durch verschiedene Arten von einzelligen Parasiten verursacht, die durch den Stich infizierter Anopheles-Mücken übertragen werden. Trotz umfangreicher Kontroll- und Ausrottungsmaßnahmen lebt noch immer fast die Hälfte der…
Egal ob man mit Ultraschall den Körper untersucht, mit Radaranlagen den Luftraum, oder mit seismischen Wellen das Innere unseres Planeten: Immer hat man es mit Wellen zu tun, die von ihrer Umgebung abgelenkt, gestreut oder reflektiert werden. Dadurch tragen diese Wellen dann eine gewisse Information über ihre Umgebung, und diese Information gilt es dann möglichst umfassend und präzise zu extrahieren.Wie man das am besten macht, wird seit vielen Jahren auf der ganzen Welt erforscht. An der TU Wien gelang es…
Die Geschlechter frieren unterschiedlich – so lässt sich zusammenfassen, was eine Forschungsgruppe unter Marburger Federführung an Mäusen herausgefunden hat. Ein neu entdeckter Temperaturfühler der Haut sorgt bei männlichen Mäusen dafür, dass sie gemäßigte Kälte empfinden. Es handelt sich um das erste Beispiel für einen Temperatursensor, der bei einem Geschlecht relevanter ist als beim anderen, schreibt das Team im Wissenschaftsmagazin „PNAS“.Wenn wir Kälte oder Wärme spüren, sind Nervenendigungen in der Haut aktiv. Das Temperaturempfinden beruht auf Ionenkanälen in den Zellen, die…
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