Ein bisher übersehenes Netzwerk aus feinsten Blutgefäßen, das das Knochenmark direkt mit der Zirkulation der Knochenhaut verbindet, hat eine Wissenschaftlergruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Gunzer und Dr. Anja Hasenberg vom Institut für Experimentelle Immunologie und Bildgebung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) identifiziert.An der Studie waren auch Wissenschaftler des Universitätsklinikums Essen sowie von Forschungseinrichtungen in Erlangen, Jena, Berlin, Dresden und Bern beteiligt. Ihre Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Fachmagazin „Nature Metabolism“ publiziert.Knochen sind zwar sehr harte…
Die erstmaligen Kombination des besonders empfindlichen ALMA-Radioteleskops (in Chile) in ein globales Teleskopnetzwerk zeigt, dass die Radiostrahlung des massiven Schwarzen Loches Sagittarius A* (Sgr A*) im Zentrum unserer Milchstraße aus einem wesentlich kleineren Bereich stammt als bisher angenommen. Dies könnte ein Indiz für einen, von Sgr A* ausgehende Strahlungskegel oder Jet sein, der fast direkt in Richtung Erde zeigt.Bis jetzt hat ein diffuser Nebel aus heißem Gas die Astronomen daran gehindert, scharfe Bilder des supermassereichen Schwarzen Lochs Sgr A* im…
Eine kleine Veränderung im Erbgut der südafrikanischen Kapbiene macht aus den sozial organisierten Tieren kämpferische Parasiten. Sie sorgt dafür, dass die eigentlich unfruchtbaren Arbeiterbienen damit beginnen, selbst Eier zu legen und andere Völker zu bekämpfen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Molecular Biology and Evolution" beschreibt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstmals die genetischen Grundlagen für dieses seltene Phänomen.Bienen sind soziale Insekten, die in großen Völkern mit einer ausgeprägten Sozialstruktur zusammen leben. Innerhalb eines Bienenstaats sind…
Kein Material ist perfekt. Auf atomarer Skala lassen sich kleine Defekte in der Halbleiterstruktur nie vollständig vermeiden. Wenn jedoch elektronische Bauteile immer kleiner werden, dann wirken sich solche Defekte immer stärker aus. Modernste Technologien leiden heute unter diesem Problem, ihre Leistungsfähigkeit wird durch eine Vielzahl von Materialdefekten stark eingeschränkt.An der Technischen Universität Wien wurde nun ein Christian Doppler Labor eingerichtet, in dem man dieses Problem mit neu entwickelten Methoden erforschen wird, um Halbleiterchips gemeinsam mit Industriepartnern besser und zuverlässiger zu…
Gefühle, Motivation und Handlungen entstehen in unserem Gehirn. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Kommunikation der Gehirnzellen mit Hilfe von Botenstoffen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der man die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn sichtbar machen kann.Nervenzellen in unserem Gehirn kommunizieren untereinander mit Hilfe von Botenstoffen wie zum Beispiel Dopamin. Diese werden gezielt von einer Nervenzelle in die Kontaktstellen zur nachgeschalteten Zelle entlassen und geben dabei Informationen an diese weiter. Die…
Nordwest-China, 22. Dezember 2018, 00:51 Uhr mitteleuropäischer Zeit: Die Rakete vom Typ „Langer Marsch 11“ hebt erfolgreich vom Weltraumbahnhof Jiuquan ab. An Bord befindet sich ein Satellit zum Test eines neuen Kommunikationssystems zur Internetversorgung, das im Rahmen des Hongyun-Projektes entsteht. Eingebaut in diesen Satelliten wiederum ist das Spektrometer „AtmoSHINE“. Entwickelt von Atmosphärenphysikern der Bergischen Universität und des Forschungszentrums Jülich soll es Temperaturen in der oberen Atmosphäre messen.Inzwischen hat der Satellit seine sonnensynchrone Umlaufbahn erreicht und umkreist die Erde entlang der…
Wo Industrie ist, ist oft der Boden mit Schwermetallen verseucht – und damit auch das Grundwasser. Es zu reinigen, ist aufwändig und teuer. In einem von der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordinierten EU-Projekt wurde ein neues Verfahren entwickelt: Spezielle Eisenoxid-Nanopartikel werden in das Grundwasser leitende Gestein injiziert; dort bilden sie eine Barriere, die die gefährlichen Stoffe zurückhält. Die Methode konnte auf drei kontaminierten Geländen in Portugal, Spanien und Deutschland erfolgreich angewendet werden. Zu diesem ReGround-Projekt* ist ein englischsprachiger Dokumentarfilm entstanden. Arsen,…
Viele Süßwasserfische Europas sind durch den Klimawandel zukünftig stark bedroht. Dies gilt insbesondere für Arten in der Mittelmeerregion, so die aktuellen Ergebnisse eines internationalen Forscherteams, u.a. vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), der Universität Girona in Spanien, des norwegischen Forschungszentrums NORCE und der tschechischen Akademie der Wissenschaften.Fische in Binnengewässern haben in Zeiten des Klimawandels mit ganz besonderen Herausforderungen zu kämpfen: Trockenfallende Gewässer, schwankende Wasserstände und vor allem steigende Wassertemperaturen werden vielen Arten in Zukunft zu schaffen machen – die…
Für gewöhnlich entstehen Moleküle in Reaktionskesseln oder Laborkolben. Einem Forschertam der Empa ist es nun gelungen, Moleküle zwischen zwei mikroskopisch kleinen, beweglichen Goldspitzen herzustellen – gewissermassen als «handgestrickte» Einzelstücke. Die Eigenschaften der Moleküle lassen sich während ihres Entstehens in Echtzeit beobachten. Die Forschungsergebnisse wurden soeben in der Fachzeitschrift «Nature Communications» veröffentlicht.Die Herstellung von Elektronikkomponenten ist bisher Feinarbeit im Speziallabor: Für Nano-Elektronik braucht es spezielle Fräswerkzeuge in Reinräumen; für Elektronik im noch kleineren, atomaren Massstab kommen Atomkraft-Mikroskope (AFM) und Rastertunnel-Mikroskope (STM)…
BlumenfreundInnen zupfen gern und häufig mit ihrem grünen Daumen an ihren Planzen herum. Das sollten sie besser lassen, wie ein Forscherteam der La Trobe University in Melbourne herausgefunden hat. Pflanzen nehmen bei Berührungen durch Menschen, Tiere und sogar durch andere Planzen nachweislich gesundheitlichen Schaden.Die von der Universität La Trobe durchgeführte Forschung hat ergeben, dass Pflanzen extrem berührungsempfindlich sind und dass wiederholtes Berühren das Wachstum erheblich verzögern kann.Die kürzlich im The Plant Journal veröffentlichten Ergebnisse könnten zu neuen Ansätzen zur Optimierung…
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