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Die Ernährung in Trypillia-Megasiedlungen steht aktuell im Fokus des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1266 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). In der Waldsteppe nordwestlich des Schwarzen Meeres – heute das Gebiet der Republik Moldau und der Ukraine – entstanden vor etwa 6.000 Jahren Megasiedlungen der Trypillia-Gesellschaften auf Flächen von bis zu 320 Hektar. Sie waren mit rund 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die bis dahin größten Siedlungen der Welt. In der Fachwelt gelten sie als die ältesten Städte Europas, älter noch als die…
Calciumionen sind zwar lebensnotwendig für Zellen, wirken in höheren Konzentrationen aber als Gift. Einem Forschungsteam ist es nun gelungen, mit einem Kombinationswirkstoff den Einstrom von Calcium in die Zelle so zu beeinflussen, dass tödliche Konzentrationen entstehen. Eine externe Calciumquelle ist dafür nicht nötig, da nur das gewebeeigene Calcium aktiviert wird.Biologische Zellen benötigen Calciumionen unter anderem für die Funktion der Mitochondrien, der Energiekraftwerke der Zelle. Zu hohe Konzentrationen bringen die mitochodrialen Vorgänge jedoch außer Gleichgewicht, und die Zelle erstickt. Diesen Mechanismus…
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat die erste globale Schätzung der Quecksilber-Emissionen aus hydrothermalen Quellen an den mittelozeanischen Rücken erstellt, die auf Messungen beruht. Dabei konnten die Forschenden zeigen, dass der größte Teil des im Ozean vorhandenen Quecksilbers seinen Ursprung in menschlichen Aktivitäten hat – und daher auch wieder reduziert werden kann. Vor zehn Jahren haben sich die Vereinten Nationen darauf verständigt, die Quecksilberbelastung in der Umwelt zum Schutz der menschlichen Gesundheit zu minimieren:…
An der Universität Tübingen wurde erstmals der Wirkstoff Epifadin isoliert - Epifadin wird von bestimm-ten Bakterien in der Nase und auf der Haut des Menschen produziert, ist antibiotisch wirksam und der erste Vertreter einer bisher unbekannten Wirkstoffklasse.Forschende der Universität Tübingen haben einen neuartigen antibiotischen Wirkstoff in der mensch-lichen Nase entdeckt, der gegen krankheitserregende Bakterien eingesetzt werden könnte. Produ-ziert wird das Molekül mit dem Namen Epifadin von bestimmten Bakterienstämmen der Art Staphy-lococcus epidermidis, die auf der Schleimhaut der Naseninnenwand vorkommen. Daneben…
Keine nachhaltige Energie ohne Elektrokatalysatoren: Geht es um die Herstellung von Grünem Wasserstoff, braucht es Katalysatoren, die den Prozess der Wasserspaltung in Sauerstoff und Wasserstoff steuern. Doch unter angelegter Spannung verändert sich die Struktur des Katalysators, was auch die katalytische Aktivität entscheidend beeinflusst. Dieses Phänomen ist wenig erforscht und verstanden – bisher. Denn ein Forschungsteam unter der Leitung der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Twente hat die kristallfacettenabhängige Oberflächenumwandlung erforscht und wie diese die Aktivität der Sauerstoffentwicklungsreaktion steuert. Ihre Ergebnisse veröffentlichen…
Die Mareksche Krankheit ist eine in Deutschland meldepflichtige Tierkrankheit, die vom weltweit verbreiteten Marek-Virus (MDV) verursacht wird. Im letzten Jahrhundert wurde das Virus, das bei Hühnern Tumoren hervorruft und mit einer hohen Sterblichkeit verbunden ist, immer aggressiver. Seine Bekämpfung kostet die Geflügelindustrie jährlich über eine Milliarde Dollar. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von LMU-Paläogenomiker Professor Laurent Frantz sowie Professor Greger Larson und Professor Adrian Smith von der Universität Oxford hat nun mithilfe alter DNA die…
Damit Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht nachhaltig produziert werden kann, braucht es nicht nur ein effizientes Katalysatorsystem – letztendlich muss dieses auch günstig, gut verfügbar und ressourcenschonend sein. Ein Schritt in diese Richtung ist nun einem Team um die Chemikerin Prof. Dr. Kalina Peneva vom Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Universität Jena gelungen. In ihrer Forschungsarbeit entwickelte die Gruppe Farbstoffe, die ohne Metalle auskommen, einfach herzustellen sind und die absorbierte Lichtenergie auf einen Katalysator übertragen, der damit Wasserstoff…
Die Weltmeere sind ein gewaltiger Lebensraum für unzählige Lebewesen, die auf dem Meeresgrund siedeln, laichen, graben oder sich ernähren. Dabei beeinflussen sie auch die Gestaltung des Meeresbodens. Doch wie genau, ist bisher kaum Gegenstand der Forschung. Geowissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in einer fachübergreifenden Studie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Biologie und der Ozeanographie die kraterartigen Vertiefungen im Meeresboden in der Nordsee genauer untersucht. Sie konnten aufzeigen, dass diese in direkter Verbindung zu den Lebensräumen von…
Ein vorsichtiger Ausblick auf die Zukunft bleibt weiterhin charakteristisch für die Laborbranche. Dieses spiegelt sich in der aktuellen Stimmungsumfrage des VUP-Konjunkturbarometers unter Prüf- und Kalibrierlaboratorien wider. Mit großen Wachstumsraten wird nicht gerechnet, damit bleibt auch die Bereitschaft für Investitionen gedämpft. Eine wichtige Ausnahme stellt der Bereich Digitalisierung dar, denn auch Fachkräfte bleiben künftig Mangelware.Auftragslage und -erwartungen sind weiterhin krisengeprägtDie derzeitige wirtschaftliche Situation in Deutschland ist durch eine Vielzahl an Unwägbarkeiten gekennzeichnet: Hohe Preise für Energie und Rohstoffe, gekoppelt mit unsicheren…
In einer bahnbrechenden Forschungsarbeit haben Wissenschaftler lang gesuchte Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindungen synthetisiert und das Potenzial von Kohlenstoffnitriden als neue Klasse von superharten multifunktionellen Materialien erschlossen, die es mit Diamant aufnehmen könnten. Seit 1989, als in der Zeitschrift Science eine Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindung C₃N₄ mit außergewöhnlichen mechanischen Eigenschaften angekündigt worden war, die möglicherweise die Härte von Diamant übertreffen, arbeiten Forscher*innen weltweit an diesem Thema. Der Durchbruch wurde jetzt von einem internationalen Team von Hochdruckwissenschaftler*innen der Universität Bayreuth und Universität Edinburgh erzielt.Sie setzten verschiedene Kohlenstoff-Stickstoff-Vorstufen unglaublich…
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