Ein Forschungsteam der ETH Zürich unter der Leitung von Professor Ruedi Aebersold und des Institute for Systems Biology, Seattle, hat erstmals das Proteom des Menschen mittels massenspektroskopischer Methoden vollständig kartiert. Die Daten werden nun allen Forschern zur Verfügung gestellt.20‘300 – diese Zahl muss sich merken, wer einerseits mit dem menschlichen Genom und ab sofort auch dem menschlichen Proteom arbeiten will. Denn so viele Proteine haben Forscher des Institute for Systems Biology (IBS) in Seattle und der ETH Zürich aus der…
Alle reden von Energie, aber kaum einer von Katalysatoren. Dabei helfen die Beschleuniger chemischer Reaktionen, Energie zu sparen, aus fossilen Rohstoffen mehr nützliche Produkte zu gewinnen und neue Energieträger wie Wasserstoff oder Treibstoffe aus Holzabfällen konkurrenzfähig zu machen. Dank eines Verfahrens, das Ferdi Schüth, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, sowie Dirk Demuth und Wolfram Stichert von der hte AG, Heidelberg entwickelt haben, läuft die Suche nach neuen, leistungsfähigeren Katalysatoren heute bis zu 100 Mal schneller als noch vor wenigen Jahren.…
Manche Symmetrien mag die Natur, andere offenbar nicht. Oft weisen geordnete Festkörper eine sogenannte sechszählige Rotationssymmetrie auf. Dabei umgeben sich die Atome in einer Ebene jeweils mit sechs Nachbarn, wie man dies von Bienenwaben kennt. Geordnete Materialien mit sieben, neun- oder elfzähliger Symmetrie scheinen in der Natur dagegen nicht vorzukommen. Den Grund hierfür haben Forscher der Universität Stuttgart, des Max-Planck-Instituts für Metallforschung und der TU Berlin gefunden, als sie versuchten einer Lage geladener Kolloidteilchen mit starken Laserfeldern eine siebenzählige Symmetrie…
Vom 21. bis 24. September 2010 ist Basel wieder Hauptstadt und wichtigster Treffpunkt für die Pharma- und Chemiebranche sowie der Biotechnologie. Rund 500 Aussteller zeigen Neuheiten und Innovationen für Forschung, Entwicklung, Umwelt- sowie Verfahrenstechnik. Die Zahl der teilnehmenden Firmen unterstreicht die gute Ausgangslage der sich präsentierenden Branchen. Es werden über 15'000 Fachbesucher aus Pharma, Chemie, Biotechnologie, Kosmetik, Nahrungsmittel und Getränke erwartet.  Ergänzt wird die ILMAC mit den verschiedenen Begleitveranstaltungen von internationalem Format unter dem Dach der Basel Life Sciences Week.Das…
Vom 21. bis 24. September 2010 ist Basel wieder Hauptstadt und wichtigster Treffpunkt für die Pharma- und Chemiebranche sowie der Biotechnologie. Rund 500 Aussteller zeigen Neuheiten und Innovationen für Forschung, Entwicklung, Umwelt- sowie Verfahrenstechnik. Die Zahl der teilnehmenden Firmen unterstreicht die gute Ausgangslage der sich präsentierenden Branchen. Es werden über 15'000 Fachbesucher aus Pharma, Chemie, Biotechnologie, Kosmetik, Nahrungsmittel und Getränke erwartet.  Ergänzt wird die ILMAC mit den verschiedenen Begleitveranstaltungen von internationalem Format unter dem Dach der Basel Life Sciences Week.Das…
Spinnenseide gilt in den Materialwissenschaften als eines der faszinierendsten Naturprodukte. Eiweißmoleküle, aus denen sich Spinnenseide zusammensetzt, können heute mithilfe gentechisch veränderter Organismen biotechnologisch hergestellt werden. Mögliche Anwendungen dieser biotechnologisch produzierten Proteine – sie werden als "rekombinante Proteine" bezeichnet – sind ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Thomas Scheibel, der an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl für Biomaterialien innehat. Die Titelgeschichte der jüngsten Ausgabe von "Macromolecular Bioscience" berichtet über neuere Ergebnisse seiner Forschergruppe.Seidenpartikel für den Transport medizinischer WirkstoffePartikel aus Spinnenseidenproteinen sind in…
Abgeplatzte Stellen an den Zähnen prähistorischer Säugetiere geben Aufschluss darüber, welche Nahrung die frühen Vorfahren des Menschen zu sich genommen haben. Die von einem Forscherteam um Herzl Chai von der Tel Aviv University entwickelte Methode verrät, ob unsere direkten Vorfahren und andere frühe Säugetiere Vegetarier, Fleischfresser oder Allesfresser waren.Den Artikel finden Sie unter:http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311969.html Quelle: wissenschaft.de (09/2010)
Dass Pflanzen, die viel Zucker speichern, süß schmecken, ist bekannt. Neu ist hingegen, dass diese Pflanzen auch mehr Ertrag bringen und sich als deutlich resistenter gegen Kälte erweisen. Warum das so ist, haben Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Kaiserslautern jetzt genauer untersucht.Winzern und Weinliebhabern ist der Effekt zumindest vom Geschmack her vertraut: Je mehr Zucker eine Weintraube in ihren Speichern, den sogenannten Vakuolen, trägt, desto süßer schmeckt sie und desto höher ist der Oechsle-Grad. Das ist aber nur ein Effekt…
Oft vergehen viele Jahre, bis Ergebnisse aus dem Labor in neue medizinische Verfahren münden. Denn die beteiligten Forscher müssen ihre Arbeit genehmigen lassen, ausreichend finanzieren sowie zahlreiche technische und wissenschaftliche Schwierigkeiten überwinden, bis die neuen Verfahren den Patienten zugute kommen können. Die aktuelle Ausgabe des "einblick" widmet sich dem steinigen Weg vom Labor in die Klinik anhand von Beispielen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Seit mehr als 25 Jahren arbeitet Professor Peter Krammer im DKFZ daran, Krebszellen in den Selbstmord…
Bis in die 90er-Jahre nahmen Wissenschaftler an, dass Histone, die häufigsten Proteine im Zellkern, nur für die Organisation und Stabilisierung der DNA verantwortlich sind. Doch mittlerweile ist klar, dass sie auf vielfältige Weise in die Regulation von Genen eingreifen können. Je nach Veränderung ihrer Grundstruktur aktivieren oder hemmen sie das Ablesen von Genen. Gemeinsam mit Kollegen aus Dresden und den Niederlanden haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) in Martinsried bei München jetzt weitere Interaktionspartner in diesem Prozess identifiziert. Erst…

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